Dementenbetreuung

Der Umgang mit demenzkranken Menschen ist für Angehörige und Pflegepersonal immer eine Herausforderung. Der Vater, die Mutter, die Oma: Plötzlich erinnert sich der geliebte Mensch nicht mehr und verhält sich unsicher gegenüber seiner Umwelt. Deshalb ist der professionelle, liebevolle und gut geschulte Umgang äußerst wichtig. Bei uns gelten ganz besondere Bedingungen, die das Leben der Betroffenen auffangen und ihnen helfen, angstfrei und voller Vertrauen ihr Leben zu leben.

 

 

Rahmenkonzept für die Dementenbetreuung

 

Medizinische Grundlagen

 

Der Begriff Demenz vereinigt eine Vielzahl von Krankheitsbildern und Ursachen. In der wörtlichen Übersetzung aus dem lateinischen bedeutet "Demenz" soviel wie "der Geist ist weg". Das Hauptmerkmal einer Demenzerkrankung ist dadurch relativ genau beschrieben: Ein Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit aufgrund körperlicher Veränderungen des Gehirns. Mit fortschreitendem Verlauf der Krankheit kommt es zu Störungen wichtiger kognitiver Funktionen, wie Erinnerungsvermögen, Denken, Sprache, Orientierung, Auffassung, Lernfähigkeit, und Urteilsvermögen. Die Folge sind oftmals gravierende Beeinträchtigungen des täglichen Lebens. Besonders im späten Stadium stellt die Erkrankung besondere Anforderungen an die pflegenden Betreuer, aber auch an das Wohnumfeld, da die Betroffenen häufig im Zustand der Verwirrung ihr direktes Wohnumfeld versuchen zu verlassen. Der Schweregrad und die daraus resultierende Konsequenzen einer Demenz können gut durch die Reisberg Demenzskala verdeutlicht werden.

Allgemeiner Teil  

Die inhaltliche Entwicklung unserer Arbeit stützt sich auf eine intensive Beschäftigung mit dem Krankheitsbild der Demenz und ihren Auswirkungen. Es gilt Wege zu finden, dem dementen Bewohner seine verbliebenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erhalten, ihm ein Sicherheitsgefühl und ein Gefühl der Bestätigung zu vermitteln sowie sein Selbstwertgefühl und sein Wohlbefinden zu steigern. Dies kann gelingen indem man den alten Menschen in seiner Verwirrtheit ernst und seine Gefühle, Gedanken und Vorstellungen annimmt.

Demente benötigen einen stabilen Rahmen für ihre Aktivitäten, wiederkehrende und gleich bleibende Elemente des Tagesablaufes, wenig räumliche Veränderungen und gleich bleibende Verhaltensweisen der Personen in ihrer Umgebung. Aus diesem Grund gehört zu einer guten Betreuung eine fest vorgegebene Tagesstruktur, die sich jedoch immer an den Bedürfnissen der dementen Bewohner orientieren sollte.

 

Die betreute Kleingruppe von 8 – 15 Personen scheint hier optimale Voraussetzungen zu bieten. Hier werden an die Bewohner in einem stabilen Umfeld verschiedene Anforderungen gestellt. So werden sie in die Notwendigkeiten des Tagesablaufes ( Tisch decken, Geschirr spülen usw. ) eingebunden, ihren Fähigkeiten entsprechend zu Aktivitäten angeregt                  ( Kartoffeln schälen, Kuchen backen, aber auch singen, tanzen, basteln, Ball spielen usw. ) Welche Art von Tätigkeiten die Bewohner als befriedigend erleben werden, hängt in starkem Maße von ihrer Biographie ab. Eine offene Grundhaltung gegenüber dem Leben und der Geschichte der dementen Bewohner ist daher von hoher Bedeutung.

 

 

Unter Berücksichtigung dieser Dinge, könnte man die Ziele unserer Arbeit wie folgt definieren:

-          Verbesserung und Förderung der Lebensqualität der Bewohner

-          Sicherung und Förderung der Lebenszufriedenheit der Bewohner durch das Anknüpfen an körperliche, geistige und emotionale Fähigkeiten

-          Stabilisierung, Erhalt und Wiederaufbau des Selbstwertgefühls der Bewohner

-          Sensibilisierung der Umwelt ( Mitarbeiter, Angehörige ) für die Lebenssituation der Bewohner

-          Schaffung eines besonders geeigneten Milieus bzw. notwendige Rahmenbedingungen für verhaltensauffällige dementiell erkrankte Bewohner.

-          Minimierung von Stress und Belastung bei Bewohnern

Grundsätze unserer Pflege und Betreuung:

Wir betrachten den Menschen im ganzheitlichen Sinne. Geist, Körper und Seele bilden eine Einheit, die immer im sozialhistorischen Zusammenhang und im Bezug auf die Biographie des Menschen zu sehen ist. Die Ausübung von Biographiearbeit und Bezugspflege, die Förderung der Wahrnehmung der Individualität und Selbstständigkeit jedes einzelnen Bewohners, erachten wir als selbstverständlich. Grundlage und Leitlinie für unsere Arbeit bilden festgelegte Qualitätskriterien, die in unseren Qualitätsmanagement-Handbüchern verankert sind.

 

 

Räumliche Struktur

 

Die Pflege und Betreuung dementiell erkrankter Menschen kann nur erfolgreich durchgeführt werden, wenn die räumliche Umgebung den krankheitsbedingten Einschränkungen angepasst ist. Aus diesem Grunde haben wir im November 2010 unser Augenmerk nochmals auf die Gestaltung der räumlichen Struktur gelegt.

Die besondere Dementenbetreuung findet in unserer Einrichtung schwerpunktmäßig im Erdgeschoss statt. Hierzu zählen 8 Bewohnerzimmer, die sich auf zwei kleine „Wohnbereiche“ verteilen. Ebenso gehört zu dem Wohnbereich der Dementenbetreuung neben einem Tages- und Aufenthaltsbereich, eine Bewohnerküche und eine „abgegrenzte“ Außenterrasse.

Bei der Gestaltung des privaten Bereichs steht die persönliche, biographisch orientierte, individuelle Ausstattung im Vordergrund.

 

Beleuchtung:

 

Alle Räumlichkeiten des Betreuungsbereichs inklusive Flur sind mit speziellen Leuchtkörpern ausgestattet, damit unsere Bewohner „ins rechte Licht gerückt“ werden können.

 

Die Leuchtmittel entsprechen den aktuellen Richtlinien für ein dementengerechtes Wohnen. Sie sorgen in allen Räumen des Betreuungsbereichs für ein blend- und schattenfreies Licht von 500 Lux (Beleuchtungsstärke), das insbesondere zum „Wohlfühlen“ bzw. Wohlbefinden und speziell zur Optimierung der Orientierung von Menschen mit Demenz beiträgt.

 

Außerdem dient diese besondere Art der Beleuchtung noch zusätzlich der Vorbeugung von Depressionen.

 

 

Küchen- / Wohnbereich („Gute Stube“)

 

Diese Wohnform entspricht einem alltagsnahen Lebensrhythmus. Der lebendige Mittelpunkt ist eine geräumige, gemütlich eingerichtete und voll funktionstüchtige Wohnküche.

 

 

Aufenthaltsbereich / Beschäftigungsbereich / Speisebereich

 

Therapie- / Ruhebereich

 

Im integrierten und offenen Therapiebereich können Demente „spontan“ Angebote wahrnehmen. Dies fördert das Selbstwert- und Autonomiegefühl des Bewohners.

 

Therapeutische Schwerpunktbereiche: Ergotherapie, Krankengymnastik, Lichttherapie, Musik- und Bewegungstherapie. Darüber hinaus erfolgt mittels eines Snoezelwagens ein Entspannungsangebot in einer multisenorisch angenehmen Umgebung.

 

 

Übersicht verschiedener nichtmedikamentöser Behandlungsformen im Umgang mit dementen Menschen:

  • Basale Stimulation
  • Ergotherapie
  • SET (Selbsterhaltungstherapie)
  • Realitäts-Orientierungs-Training (ROT)
  • Integrative Valitadion
  • Milieutherapie / Wohnraumgestaltung
  • Tanztherapie
  • Kunsttherapie
  • Snoezeln
  • Musiktherapie
  • Systemische Therapie
  • 10-Minuten-Aktivierung

 

 

Geschlossene Außenterrasse („beschützter Terrassenbereich“)

 

Auf der „Holzterrasse“ direkt am Betreuungsbereich haben unsere Bewohner jederzeit die Möglichkeit in Freie zu gelangen. Der großzügige und geschützte Terrassenbereich bietet zusätzlich Möglichkeiten zum Verweilen.

 

Einweihungsfeier der Außenterrasse

 

Rundgang

Durch einen speziellen Rundlauf ist es den dementen Bewohnern möglich ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Sitzgelegenheiten dienen als Rückzugsraum und eine Tastwand bietet Handlungsanreize. Ziel ist es, dass der demente Mensch sich in einem freiheitlichen und gefährdungsarmen Bereich wohlfühlen kann.

 

Umsetzung im „ Haus Westfalenhöhe „

 

Grundlagen

Auch im Pflege- und Betreuungszentrum „ Haus Westfalenhöhe“ zeigte sich im Laufe der letzten Jahre ein kontinuierlicher Anstieg der Bewohner mit verschiedenen Formen der Demenz. Die dabei auftretende Unberechenbarkeit in der Handlungsweise des Einzelnen und die Vielfalt der psychischen Störungen ( Unruhezustände, Wutanfälle, Angst, Erregungszustände usw. ) erschweren den Pflegealltag und führen Mitarbeiter bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Das Zusammenleben mit den anderen Bewohnern wird punktuell fast unerträglich, Konflikte sind vorprogrammiert und die Lebensqualität des Einzelnen wird erheblich gemindert.

Aus dieser Situation heraus entstand die Idee eine Beschäftigungstherapie speziell für demenzerkrankte Bewohner anzubieten. Trotz der Notwendigkeit eines relativ festen Tagesablaufs für diese Bewohner wollen wir ihnen die Möglichkeit geben sich nach ihren Fähigkeiten und eigenen Impulsen folgend zu beschäftigen Wichtig war uns dabei, dass die Bewohner sich in der Gestaltung ihres Tagesablaufes nicht einem starren Reglement anpassen müssen, sondern dass wir uns mit unserer Arbeit an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren. Kein Bewohner soll zur Teilnahme an Aktivitätsangeboten gezwungen werden.

 

Der strukturierte Tagesablauf

Ein strukturierter Tagesablauf und eine verlässliche Umgebung sind von großer Bedeutung für dementiell erkrankte Menschen. Der Tagesablauf orientiert sich an den Bedürfnissen der dementiellen Bewohner. Berücksichtigung finden die Biographie, die Vorlieben, die Abneigungen und die vorhandenen Fähigkeiten der Bewohner. Auf dieser Basis wird die Pflegeplanung erstellt und im Pflegeprozess umgesetzt.

 

In einer Kleingruppe (8- 14 Bewohner) bietet sich hier die Möglichkeit diese Bewohner zu betreuen.

Die Auswahl der Bewohner wird gemeinsam mit dem Pflegepersonal und im Idealfall mit den Angehörigen getroffen.

 

Die Betreuung der Gruppe erfolgt durch eine Altentherapeutin, Freizeittherapeutin, Ergotherapeutin, Pflegefachkräfte, Pflegekräfte und zusätzlichen Betreuungskräften jeweils von montags bis sonntags.

 

Im Zentrum des Wohnbereiches liegt der „Betreuungsbereich“ der Einrichtung.“. In diesem Teil wurde durch seine Gestaltung eine Küchen- bzw. Wohnzimmeratmosphäre geschaffen.

 

 

Er beinhaltet die Gestaltung mit:

-          einer Küchenzeile für hauswirtschaftliche Arbeiten

-          „alten“ Einrichtungs- und Erinnerungsgegenstände

-          ( Geschirr, Fotos, Bilder, Deckchen... )

Weiterhin werden Dinge des Therapieraumes mitgenutzt, wie z. B.:

-          Musikinstrumente

-          Verschiedene Spiele zur Förderung der Kommunikation, der Koordination, der Motorik, der Wahrnehmung usw.

-          Verschiedene Bastelmaterialien (z.B. Naturmaterialien)

-          Verschiedene Turn- und Bewegungsmaterialien ( Softbälle, Chiffontücher, Gymnastikbälle,Therabänder...)

-          PC

 

 

Der Tagesablauf

 

Der Tagesablauf lehnt sich an dem normalen Tag/Nacht-Rhythmus an und gestaltet sich zweck- und zielorientiert. Unseren dementen Bewohnern soll auf der einen Seite ein abwechslungsreicher, erfüllter und glücklicher Tag ermöglicht werden. Die Zufriedenheit unserer dementen Bewohner soll hierfür der Maßstab sein. Auf der anderen Seite soll die Nacht als Regenerationsphase dienen und für die dementen Bewohner ruhig und erholsam verlaufen. Zusätzlich bieten wir den Bewohnern zwischen 13.00 und 14.30 Uhr die Möglichkeit zur Mittagsruhe.

Neben den pflegerischen Tätigkeiten bieten wir zwei gruppenbeschäftigungstherapeutische Einheiten am Vormittag und am Nachmittag an.

 

Ein „normaler Tagesablauf“ könnte wie folgt aussehen:

 

06.30-06.45 Uhr

Informationsaustausch zwischen Nacht- und Tagdienst

06.45-09.00 Uhr

Waschtraining: Grundpflege

ab 08.00 Uhr

Gemeinsames Frühstück der Bewohner

09.00-10.30 Uhr

1. beschäftigungstherapeutische Einheit

10.30-12.00 Uhr

2. beschäftigungstherapeutische Einheit

ab 12.00 Uhr

Gemeinsamen Mittagessen der Bewohner

ab 12.30 Uhr

Mittagsruhe

ab 15.00 Uhr

Gemeinsames Kaffeetrinken der Bewohner

15.30-16.45 Uhr

3. beschäftigungstherapeutische Einheit

16.45-18.00 Uhr

4. beschäftigungstherapeutische Einheit

ab 18.00 Uhr

Gemeinsames Abendessen der Bewohner

19.00-21.00 Uhr

Abendrunde / Beginn Nachtruhe

21.00-06.30 Uhr

Nachtruhe (Betreuung durch die Nachtwachen)

 

Alle diese Aktivitäten sollen die Sinnesorgane ansprechen, um bei den dementen Bewohnern Erinnerungen, Aufmerksamkeit und angenehme Gefühle zu wecken. Hierbei ist es auch möglich sich einzelnen Bewohnern zuzuwenden.  

 

 

Betreuungsformen und Betreuungsinhalte:

Als Betreuungsformen kommen die Gruppentherapie und die Einzelbetreuung in Frage. Beides geschieht auf Grundlage der Biographiearbeit. Ziele dieser Betreuungsformen sind den Bewohnern Selbstwertgefühl, Ruhe, Ausgeglichenheit und Sicherheit zu vermitteln.

-          Die Gruppenbetreuung dient der Gesprächsanregung und sozialen Integration. Das Selbstwertgefühl des Bewohners soll gepflegt und stimuliert werden. Die Gruppe kann ein Zugehörigkeitsgefühl und Geborgenheit vermitteln. Die Bewohner fühlen sich emotional aufgefangen und können vielleicht Freundschaften entdecken. Aggressionen und Ängste sollen vermieden und/oder abgebaut werden. Zu den Betreuungsinhalten zählen zum Beispiel: Kochen, Singen, Gespräche, vertrautes Beisammensein, Fernsehen, Basteln, Vorlesen, Gymnastik oder auch Spaziergänge in der Natur.

-          Die Einzelbetreuung ist für demente Bewohner gedacht, die mit einer Gruppenarbeit überfordert sind, oder sich nicht oder nur schlecht in eine Gruppe integrieren lassen. Hier werden Möglichkeiten gesucht, um den einzelnen Bewohner zu fördern und ihm ein bestimmtes, gewohntes Tätigkeitsfeld zu geben. Hierzu zählt z.B. Obst schälen, Tätigkeiten im Garten (Hochbeet). Die Einzeltherapie findet spontan und individuell ausgerichtet statt.

 

Gemeinsames Mittagessen:

Aus der hauseigenen Küche wird das Mittagessen in den Therapieraum geliefert. Die Bewohner decken den Tisch und füllen die einzelnen Essenkomponenten in Schüsseln und Schalen. Nach dem gemeinsamen Essen wird dann wieder gespült und die Küche hergerichtet.

 

Nachbereitung:

 

Alle Informationen über den Bewohner ( sein Verhalten, sein Befinden, seine Aktivitäten usw. ) werden sowohl mündlich an den Pflegedienst weitergegeben, als auch direkt mittels EDV gestützter Pflegedokumentation festgehalten. So wird sichergestellt, dass die Pflegekräfte spätere Äußerungen und Verhaltensweisen usw. der Bewohner in einen Zusammenhang bringen können.

 

Weitere Aktivitäten….

 

- Tiere in der Dementenbetreuung

Die gesundheitsförderliche Wirkung von Tieren auf demenziell erkrankte Menschen

Der Kontakt mit Tieren wirkt sich positiv auf die Gesundheit und die Lebensqualität aus. In der Dementenbetreuung hat er sich als ein sinnvolles und leicht umzusetzendes Element erwiesen. Für die Pflegekräfte entsteht so ein entlastendes Milieu, in dem sie leichteren Zugang zu den Bewohnern finden, Gedächtnis- und Orientierungsleistungen von demenzkranken Menschen verbessern sich deutlich, wenn Tiere als "Pflegepartner" eingesetzt werden.

 

 

-          Ausflüge

 

-          Jahreszeitliche Feste

 

-          Kegelclub „Haus Westfalenhöhe“

 

Entwicklung:

 

Seit bestehen der Gruppe 2002 erleben wir bei den teilnehmenden Bewohnern folgende Veränderungen:

-          Verringerung der Unruhezustände

-          bewußteres Essen in Bezug auf Auswahl und Genuss

-          Konzentration über einen längeren Zeitraum möglich

-          bewußteres wahrnehmen der Umgebung

-          Verwirrte Aussagen werden weniger

-          Gefühle, Wünsche, Ängste können teilweise benannt werden

-          Spürbare Entlastung der Wohnbereiche

 

Fazit:

 

Bei der stetig steigenden Zahl der dementiell veränderten Bewohner und den damit verbundenen Auswirkungen auf den gesamten Bereich der Pflege zeigt sich, dass das Konzept der Beschäftigungstherapie nicht nur eine passende Ergänzung darstellt, sondern das es dadurch auch zu einer situativen Verbesserung der Lebensqualität für den einzelnen Bewohner führen kann. Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist die Begrenzung der Gruppengröße auf max. 15 Bewohner. Nur so ist die Qualität der oben beschriebenen Arbeit mit der genannten Zielsetzung möglich und grenzt sich von einer „ Gruppenverwahrung „ ab.

 

Hinweis:

 

Die Dementenbetreuung ist in einem stetigen Wandel, des wegen kann und soll auch dieses Konzept nicht als endgültig betrachtet werden. Dieses Konzept soll durch Erfahrungen der Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter und durch Teambesprechungen weiterentwickelt werden. Nur durch diese Weiterentwicklung und das Einbringen der Erfahrungen kann eine optimale Betreuung der an Demenz erkrankter Menschen gewährleistet werden.

 

 

Ärztliche Betreuung

 

Grundsätzlich besteht für jeden Bewohner das Recht auf freie Arztwahl!

 

  • Fr. Dr. Anne Albus

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Innere Medizin (Hausärztin)

57489 Drolshagen

 

  • Fr. Dr. Regine Augspach-Hofmann

Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie

57462 Olpe